Dieser Text beschreibt Carl Stumpf. Der untere Text beinhaltet die Carl Stumpf Beschreibung. Soweit es sich um ein definierbares Objekt handelt, sollte hier eine Carl Stumpf Definition vorhanden sein. Sollte eine Definition von Carl Stumpf fehlen, kann diese von Ihnen verfaßt werden. Wir sind bestrebt die Beschreibung von Carl Stumpf möglichst ausführlich zu halten.
Jeder Text bei Know-Library, sowie ein Teil davon (Definition, Beschreibung etc.), außer Bücher Beschreibungen kann bearbeitet werden. Falls die Beschreibung auf dieser Seite nicht korrekt ist klicken Sie auf 'Beschreibung editieren' um den Text zu korrigieren bzw. neuen einzufügen. Weitere Informationen und Bücher zum Thema Carl Stumpf Beschreibung , so wie Link zum Forum finden Sie weiter unten. Eine Übersicht der Texte, die das Thema Carl Stumpf beschreiben finden Sie auf der Seite alle Artikel über Carl Stumpf. Fragen zu dem Thema Carl Stumpf können im Forum gestellt werden. Klicken Sie hier um zu dem Forum zu wechseln.
Carl Stumpf Artikel
Friedrich Carl Stumpf (* 21.04 1848 in Wiesentheid / Unterfranken, † 25.12 1936 in Berlin) war Philosoph und Psychologe. Er studierte 1865 katholische Theologie in Würzburg bei Franz Brentano und bei Rudolf Hermann Lotze in Göttingen Philosophie und Naturwissenschaften. Er hatte einen entscheidenden Einfluss auf Edmund Husserl, der Gründer der modernen Phänomenologie.
Stumpf ist auch bekannt wegen seiner Einführung des Begriffs "Sachverhalt"(anstelle für den Begriff "Urteilsinhalt") in der Philosophie, welcher später vor allem durch Husserls Werke verbreitet wurde.
Stumpf war einer der ersten Studenten von Brentano und blieb auch stets sehr nahe an seinen frühen Theorien. Er schrieb seine Dissertation unter Lotze an der Universität Göttingen in 1868 und habilitierte sich ebenfalls dort in 1870.
Späterhin interessierte er sich stets mehr für empirische Methoden in der experimentellen Psychologie und wurde ein Pionier dieser neuen Disziplin. Er unterrichtete in Göttingen, wurden dann 1873 ordentlicher Professor der Philosophie in Würzburg und 1879 in Prag, 1884 in Halle, 1889 in München und 1893 in Berlin, wo er die Berliner Schule in dem Rahmen des Instituts für Psychologie gründete.
Er gilt neben Brentano als Begründer der funktionalen Psychologie und auch der Aktpsychologie. Seit 1886 verfaßte er Studien über außereuropäische Musik. Schon in seiner Würzburger Zeit widmete er sich mit der Tonpsychologie. In Berlin stellte er ein Tonarchiv zusammen, unterstützt von seinen Mitarbeitern Otto Abraham und Erich von Hornbostel.
Zu seinen Schülern gehören :
als Vertreter und Mitbegründer der Gestaltpsychologie. In seinem Schrift Tonpsychologie zeigt er das hörpsychologische Phänomen simultan erklingernder Intervalle. Seine philosophsichen Studien beschäftigten sich mit der Erkenntnistheorie.
Buch-Tipp: Aussöhnung mit dem inneren Kind. sehr bewegend bin wirklich kein freund von lebenhilfebüchern. dieses hat mein leben verändert. nachhaltig. danke dem verlag und den beiden autorinnen.
das vielleicht wichtigste buch in meinem leben. |
- Verhältniß des Platonischen Gottes zur Idee des Guten, Halle 1869
- Über den psychologischen Ursprung der Raumvorstellung, 1873
- Tonpsychologie, 2 Bände 1883 bis 1890 (Hauptwerk)
- Psychologie und Erkenntnistheorie, München 1891
- Tafeln zur Geschichte der Philosophie, Berlin 1896
- Die pseudo-aristotelischen Probleme der Musik, Berlin 1897
- Der Entwicklungsgedanke in der gegenwärtigen Philosophie, Berlin 1900
- Zur Einteilung der Wissenschaften, Berlin 1906
- Die Wiedergeburt der Philosophie, Berlin 1907
- Erscheinungen und psychische Funktionen, 1907
- Vom ethischen Skeptizismus, Berlin 1908
- Philosophische Reden und Vorträge, Leipzig 1910
- Die Anfänge der Musik, 1911
- Empfindung und Vorstellung, 1918
- Die Sprachlaute, 1926
- Gefühl und Gefühlsempfindung, 1928
- C. S. [Selbstdarstellung] In: Raymund Schmidt (Hrsg.) : Die Philosophie der Gegenwart in Selbstdarstellungen, Bd. 5, Leipzig 1924
- Schriften zur Psychologie, neu herausgegeben und mit einer biographischen Einleitung versehen von Helga Sprung, Frankfurt/Main 1997
Buch-Tipp: Das Gedächtnis des Körpers. Wie Beziehungen und Lebensstile unsere Gene steuern. Gut lesbar, verständlich, ohne Einschränkung zu empfehlen! Dieses Buch berichtet über neuere Erkenntnisse darüber, welchen Einfluss unser Lebensstil, vor allem unsere zwischenmenschlichen Beziehungen auf unseren Körper (einschliesslich unsere Gene!) haben. Ein Buch, das Schluss macht mit den jahrelangen einseitigen Aussagen darüber, dass Gene... |
Weiteres zu dem Artikel Carl Stumpf | | Andere Leser interessierten sich auch für folgende Beschreibungen: | Einleitung, Philosophie, Wolfgang, Geschichte, Theologie, Halle | | Schnellzugrif auf verwandte Texte: | | | NEU! Frage im Forum zum Thema: | | Wenn die Beschreibung 'Carl Stumpf' Ihrer Meinung nach nicht korrekt ist oder in aktueller Version Fehler enthalten sind oder es fehlt die Carl Stumpf Definition, dann klicken Sie bitte auf "Beschreibung bearbeiten" und schreiben Sie die Eigene Version des Textes. Die Änderungen in der Beschreibung werden sofort aktiv und für alle sichtbar. Ein Administrator wird Ihre Version der Beschreibung und Definition von 'Carl Stumpf' nachher prüfen. Bitte achten Sie auf die Urheberrechte (Copyright). Wir sind für die besseren Beschreibung von 'Carl Stumpf' und 'Carl Stumpf' Definition sehr dankbar.
Alle Tipps zu den Bücher auf dieser Seite wurden automatisch generiert. D.h. die Bücher wurden aus einer Datenbank von dem Computer ausgesucht. Deshalb kann es vorkommen, dass vorgeschlagene Bücher nicht ganz der 'Carl Stumpf' Beschreibung entsprechen.
|
|
|